Japansäge

Japanische Sägen sind dünner als europäische Modelle, wodurch weniger Material zerspant wird und besonders feine Schnitte möglich sind. Gesägt wird nur auf Zug, sodass kaum Kraft erforderlich ist sowie eine bessere Schnittkontrolle ermöglicht wird. Es ist kein Nachschleifen notwendig, was Zeit spart. Ich stelle ich Ihnen die beliebtesten Japansägen vor.

Inhaltsverzeichnis

1. Kataba
2. Dozuki
3. Ryoba

1. Kataba

Japansäge

Hardtwerk

Die klappbare Kataba-Japansäge lässt sich platzsparend transportieren und lagern:

  • Sägeblatt: 24 cm, 0,65 mm breit
  • Material: robuster Karbonstahl
  • Sägezähne: sind hartverchromt
  • Griff: aus robustem Aluminium
  • Gummierung: für sicheren Halt
  • Gewicht: 230 g, leicht bedienbar
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Die Japansäge im Überblick

Hochwertiges Sägeblatt

Die Japansäge vom Typ Kataba hat ein 24 cm langes und 0,65 mm breites Sägeblatt aus robustem Karbonstahl. Die impulsgehärteten, hartverchromten Sägezähne ermöglichen besonders präzise Schnitte. Mit dem flexiblen Sägeblatt wird auf Zug gesägt, sodass nur wenig Kraft benötigt wird. Die Säge eignet sich für Heimwerker und Profis.

Robuster Griff aus Alu

Der Griff aus robustem Aluminium ist rundum gummiert, für einen festen und sicheren Halt. Er absorbiert die beim Sägen entstehenden Vibrationen, was ein ermüdungsfreies Arbeiten über einen längeren Zeitraum ermöglicht. Für eine leichte Bedienung sorgt das geringe Gewicht von nur 230 g.

Lässt sich einklappen

Die Japansäge kann nach dem Gebrauch zusammengeklappt und platzsparend verstaut werden. Auch der Transport ist damit deutlich sicherer. Der Klappmechanismus schützt die Sägezähne vor Beschädigungen und den Anwender vor Verletzungen. Das Design ist eine Kombination aus deutscher Handwerkskunst und japanischer Schmiedetradition.


Japanische Säge

Famex

Mit der Japansäge sind schnelle und präzise Schnitte in Hart- und Weichholz möglich:

  • Sägeblatt: 30 cm lang, 0,6 mm breit
  • Material: aus stabilem Karbonstahl
  • Zahnung: mit 13 Sägezähnen/ Zoll
  • Zähne: diamantgeschliffene Kanten
  • Biegsam: auch für bündige Schnitte
  • Blattschutz: für sicheren Transport
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Die Japansäge im Überblick

Effizientes Zusägen

Das 30 cm lange sowie 0,6 mm breite Sägeblatt ermöglicht besonders schmale Schnitte. Im Vergleich zu europäischen Sägeblättern wird beim Japan-Sägeblatt weniger Material zerspant, was das Sägen 5 x schneller macht. Außerdem ist der benötigte Kraftaufwand geringer. Die Bedienung der 45 cm langen Säge erfolgt mit 2 Fingern.

Aus robustem Stahl

Das japanische Sägeblatt aus stabilem Karbonstahl hat eine verchromte Oberfläche. Die impulsgehärtete Zahnung mit 3 diamantgeschliffenen Kanten sorgt für eine sehr hohe Schneidleistung sowie eine besonders lange Lebensdauer. Dank der mittleren Zahnung von 13 Sägezähnen/ Zoll eignet sich die Säge für den Allroundeinsatz.

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Feine Holzschnitte

Die Japansäge eignet sich für Holz, PVC, ABS und Hartschaumstoff. Gesägt wird auf Zug, sodass feine Schnitte ohne Ausfransungen möglich sind. Dank der glatten Schnittkante ist keine Nachbearbeitung notwendig. Das biegsame Sägeblatt ermöglicht auch bündige Schnitte. Die Säge eignet sich für die private und gewerbliche Nutzung.

Schutz für Sägeblatt

Damit das Sägeblatt beim Transport und bei der Lagerung nicht beschädigt wird, ist ein Zahnschutz im Lieferumfang mit dabei. Dieser schützt Sie außerdem vor Verletzungen. Das Sägeblatt kann bei Bedarf auch abgenommen und leicht ausgetauscht werden. Die deutsche Traditionsmarke Famex existiert bereits seit 1965.


2. Dozuki

Japansäge – machen Sie den Test

Magma

Die Japansäge mit Dozuki-Sägeblatt hat einen Rücken für zusätzliche Stabilität:

  • Hohe Qualität: Made in Japan
  • Sägeblatt: 24 cm, 0,3 mm breit
  • Auswahl: verschiedene Längen
  • Material: ist hart und langlebig
  • Zahnung: 1 mm besonders fein
  • Gewicht: 400 g, leichtes Sägen
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Die Japansäge im Überblick

Qualität Made in Japan

Das japanische Dozuki-Sägeblatt ist 24 cm lang und 0,3 mm dünn. Bei Amazon können Sie zwischen vielen verschiedenen Längen auswählen. Für exakte und präzise Schnitte sorgt die feine Zahnung (1 mm Zahnabstand). Das harte und langlebige Sägeblatt wird in Japan hergestellt. Bei Amazon erhalten Sie auch Ersatzsägeblätter.

Rücken für Stabilität

Der Griff umschließt den Großteil des Sägeblatts, für eine sehr hohe Stabilität. Wie bei allen Japansägen benötigen Sie beim Sägen auf Zug nur wenig Kraftaufwand. Die 400 g leichte Säge eignet sich sowohl für Heimwerker als auch im gewerblichen Einsatz.


Japan Säge

Dictum

Das Traditionsunternehmen stellt seit über 170 Jahren hochwertige Sägen her:

  • Sägeblatt: 18 cm, 0,3 cm breit
  • Zahnung: sind impulsgehärtet
  • Hohe Qualität: Made in Japan
  • Herstellung: handgeschmiedet
  • Material: aus deutschem Stahl
  • Griff: ergonomisch, Rotbuche
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Die Japansäge im Überblick

Langlebiges Sägeblatt

Das Sägeblatt ist 18 cm lang sowie 0,3 mm breit. Die impulsgehärtete Zahnung sorgt für eine lang anhaltende Schärfe. Die gleichmäßige Schränkung (Trapezverzahnung mit 1,5 mm) sorgt für besonders präzise Schnitte quer und längs zur Faser (Hartholz, Leimholz, Platten). Die verschleißfreien Zähne nutzen selbst bei hartem Holz kaum ab.

Ergonomischer Griff

Die 39,5 cm lange Japansäge hat einen ergonomischen Griff aus Rotbuche, der fest und sicher in der Hand liegt. Dank der kompakten Bauweise ist diese Säge ausbalanciert, für eine ideale Kraftübertragung. Auch bei Detailarbeiten haben Sie die volle Kontrolle. Die Halterung des polierten Sägeblatts besteht aus robustem Edelstahl.

Qualität aus Japan

Diese Säge wird in Japan hergestellt, sodass Sie von einer sehr hohen Qualität ausgehen können. Sie ist aus deutschem Stahl gefertigt und handgeschmiedet, für eine besonders hohe Festigkeit. Das rostfreie Material ist frei von umwelt- oder gesundheitsschädlichen Stoffen. Das Traditionsunternehmen Dictum gibt es bereits seit 170 Jahren.


3. Ryoba

Ryoba Japansäge

Augusta

Die beidseitig gezahnte Ryoba-Japansäge eignet sich für grobe und feine Schnitte:

  • Hohe Qualität: aus Deutschland
  • GS-Logo : für geprüfte Sicherheit
  • Sägeblatt: 25 cm lang, grob/ fein
  • Zahnung: scharfer Diamantschliff
  • Kappe: Schutz für den Transport
  • Bastgriff: robustes Eschen-Holz
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Die Japansäge im Überblick

Qualität aus Deutschland

Die Säge wird in Deutschland hergestellt. Sie trägt das GS-Logo für geprüfte Sicherheit, sodass Sie von einer sehr hohen Material- und Verarbeitungsqualität ausgehen können. Vor der Auslieferung erfahren alle Produkte eine umfangreiche Qualitätskontrolle. Das Traditionsunternehmen Augusta gibt es bereits seit über 100 Jahren.

Grobe und feine Schnitte

Das 25 cm lange Ryoba-Sägeblatt ist beidseitig gezahnt. Die obere Seite eignet sich für grobe Schnitte, die untere Seite für feine Schnitte in Holz, sowohl längs als auch quer zur Faser. Die gehärtete Zahnung hat einen dreiseitigen Diamantschliff, für besonders präzise Schnitte. Gesägt wird mit nur wenig Kraftaufwand in Zugrichtung.

Bastgriff aus Eschenholz

Das flexibel biegsame Sägeblatt ermöglicht auch bündiges Schneiden. Die mitgelieferte Kappe schützt das Sägeblatt beim Transport und bei der Lagerung. Es erhöht zudem die Sicherheit, damit Sie sich nicht verletzen. Gemäß der japanischen Tradition hat die Säge einen Bastgriff aus robusten Eschenholz.


Japansäge Set

Wolfcraft

Die Japansäge mit Ryoba-Sägeblatt eignet sich für Hobby-Handwerker und Profis:

  • Sägeblatt: für Holz und Kunststoff
  • Material: robuster, rostfreier Stahl
  • Zahnung: beidseitig, grob und fein
  • Griff: lang und ergonomische Form
  • Lagerung: Sägeblatt ist abnehmbar
  • Gewicht: 185 g, leichte Bedienung
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Die Japansäge im Überblick

Holz und Kunststoff

Diese Japansäge mit Ryoba-Sägeblatt eignet sich ideal für die Bearbeitung von Holz (z.B. Fußleisten, Kanthölzer, Balken, Äste) und Kunststoff (z.B. Kunstoffrohre). Sehr beliebt ist sie daher sowohl für die private Nutzung (z.B. Werkstatt, Garten) und den gewerblichen Gebrauch (z.B. Zimmerer, Tischler).

Aus rostfreiem Stahl

Das Sägeblatt besteht aus rostfreiem Stahl. Es ist 27 cm lang (24 cm sind verzahnt), 8,2 cm breit und 0,6 mm dünn. Gesägt wird auf Zug, für besonders leichtgängige Schnitte. Selbst bei Hartholz wird nur ein geringer Kraftaufwand benötigt.

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Fein-/ Grobzahnung

Das gehärtete und geschliffene Sägeblatt ist beidseitig verzahnt. Für Schnitte quer und schräg zur Holzfaser verwenden Sie die Feinverzahnung mit 17 Sägezähnen pro Zoll. Für Schnitte längs zur Faser nutzen Sie die geschränkte Grobverzahnung mit 8 Sägezähnen/ Zoll. Die Japansäge ist auch zusammen mit einer Schneidlade nutzbar.

Sägeblatt abnehmbar

Für eine platzsparende sowie sichere Aufbewahrung der Japansäge kann das Sägeblatt demontiert werden. Hierfür dreht man einfach die Schraube in der Mitte und zieht das Sägeblatt vom Griff ab. Zusammengebaut ist die Säge 57 cm lang und 285 g leicht. Der lange und ergonomische Kunststoffgriff liegt komfortabel in der Hand.


Welche Japansäge ist für mich geeignet?

Die Unterschiede zwischen den 3 Sägetypen Kataba, Ryoba und Dozuki lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die Kataba eignet sich insbesondere für größere Sägearbeiten, die Ryoba für saubere Holzschnitte in der Länge und die Dozuki für glatte, detaillierte Schnitte. Welche japanische Säge Sie also auswählen, hängt von Ihrem Sägevorhaben ab.

Kataba

  • Das einseitig verzahnte Sägeblatt eignet sich für Quer- und Längschnitte.
  • Das Sägeblatt ist 0,6 – 0,65 mm breit und dadurch auch für Anfänger geeignet.
  • Da kein Rücken die Schnitttiefe begrenzt, eignet sich die Säge für tiefe Schnitte.
  • Das flexibel biegsame Sägeblatt ermöglicht auch bündige Schnitte.

Dozuki

  • Das Sägeblatt wird mit einem Rücken verstärkt, für eine hohe Stabilität.
  • Das fein verzahnte Sägeblatt ist 0,3 mm dünn, für Quer- und Längsschnitte.
  • Vereinfachte Führung durch den Rücken, daher auch für Anfänger geeignet.

Ryoba

  • Das 0,6 mm breite Sägeblatt ist beidseitig unterschiedlich verzahnt.
  • Die obere Seite eignet sich für grobe Schnitte, die untere für feine Schnitte.
  • Sorgt für eine optimale Schnittleistung quer und auch längs zur Faser.
  • Sägeblatt hat keinen Rücken, daher ist die Japansäge besonders flexibel.
  • Wird in Japan am häufigsten genutzt, z.B. von Zimmerern und für Möbel.

In diesem Video wird der Unterschied zwischen den Japansägen-Arten sehr gut erklärt:

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Welche Zahnung eignet sich für Holz?

  • 13 TPI (Teeth Per Inch): Japanische Sägeblätter mit 13 TPI eignen sich für grobe Schnitte in weiches und nasses Holz. Die große Zahnteilung sorgt dafür, dass mehr Material aus der Schnittfuge abgetragen wird, wodurch die Säge schneller schneidet.
  • 14 – 16 TPI: Handsägen mit 14 – 16 TPI eignen sich für feine Schnitte in weiches Holz.
  • 17 TPI: Sägeblätter mit 17 TPI eignen sich für besonders feine Schnitte in Hartholz. Man sägt langsamer, wodurch die Schnittergebnisse deutlich präziser sind. Meist handelt es sich um Dozuki-Japansägen, die für Detailarbeiten und das Finish genutzt werden.

Neben der Anzahl an Sägezähnen/ Zoll gibt es auch verschiedene Verzahnungsarten:

  • Trapezverzahnung: Diese Zahnung ist optimal für Schnitte quer zur Faser geeignet.
  • Dreiecksverzahnung: Ideal für Schnitte längs zur Faser. Die Zahnteilung variiert über die Länge des Sägeblatts, um den Anschnitt zu erleichtern.
  • Universalzahnung: Eine Mischform für Quer-, Längs-, und Diagonalschnitte.

Die Sägezähne sind impulsgehärtet und hartverchromt, für eine besonders lang anhaltende Schärfe und Haltbarkeit. Die Kanten sind diamantgeschliffen, für eine hohe Schnitt-Leistung. Beachten Sie, dass die kleinen Sägezähne nicht für Metall geeignet sind.


Europäisches vs. japanisches Sägeblatt

Im Vergleich zu europäischen Sägeblättern sind Japan-Sägeblätter wesentlich dünner. Damit wird weniger Material zerspant, was das Sägen schneller und zudem präziser macht. Gesägt wird auf Zug, sodass weniger Kraft benötigt wird und der Schnitt einfacher kontrollierbar ist. Die Zugbewegung verhindert, dass sich die Säge verbiegt und im Holz stecken bleibt.

Ein Nachschleifen ist bei japanischen Sägen meist nicht mehr notwendig. Das Sägeergebnis ist bereits sehr ansprechend. Dies spart enorm viel Zeit und Arbeit. Bei europäischen Sägen sind die Schnitte deutlich gröber, sodass nachgearbeitet werden muss.

Bei europäischen Sägen wird das Sägeblatt vorwärts durch das Holz geschoben, wodurch es stauchen kann. Um die Belastungen auszuhalten, sind sie entsprechend dicker. Dies hat zur Folge, dass die Schnitte gröber sind und nachgeschliffen werden muss.

Achten Sie beim Kauf auch auf die folgenden Eigenschaften:

  • Material: Das Sägeblatt besteht aus robustem Stahl mit verchromter Oberfläche. Das rostfreie Material ist zu 100 % frei von umwelt- sowie gesundheitsschädlichen Stoffen. Der Griff der japanischen Feinsäge besteht meist aus Eschenholz oder Aluminium. Die Gummierung sorgt für einen festen und sicheren Halt.
  • Griff: Es gibt unterschiedliche Griffformen, entsprechend werden Japansägen ein- oder beidhändig bedient. Die beim Sägen entstehenden Vibrationen werden absorbiert, was ein ermüdungsfreies Sägen über einen längeren Zeitraum ermöglicht. Japansägen sind ausbalanciert, für eine ideale Kraftübertragung und Kontrolle bei Detailarbeiten.
  • Blattschutz: Im Lieferumfang ist meistens ein Blattschutz mit dabei, für einen sicheren Transport und die Reduzierung des Verletzungsrisikos. Es gibt sogar japanische Sägen, die nach der Verwendung zusammengeklappt werden, um sie platzsparend und sicher zu transportieren. Die Klinge liegt nicht mehr frei und wird vor Verschleiß geschützt.
  • Herstellung: Die Japansäge wird in Deutschland oder Original in Japan hergestellt. Sie können von einer sehr hohen Material- und Verarbeitungsqualität ausgehen. Manche Modelle sind handgeschmiedet und tragen das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. Vor der Auslieferung erfolgt meist eine umfangreiche Qualitätskontrolle.

Die Anbieter japanischer Sägen sind teilweise seit über 100 Jahren auf dem Markt. Es handelt sich demzufolge um Traditionsunternehmen mit sehr viel Erfahrung und Know-how, was die Fertigung präziser Japansägen angeht. In Japan hat das Holzhandwerk eine Jahrtausende alte Tradition. Häuser und Tempel wurden mit detailreichen Verkleidungen gebaut.


Machen Sie Schnitt-Tests mit der japanischen Säge

Tragen Sie eine Brille zum Schutz vor herumfliegenden Sägespänen. Auch sind Handschuhe ratsam, für einen festen Halt und zur Vorbeugung von Verletzungen am scharfen Sägeblatt.

Bewegungsablauf üben

Üben Sie den Bewegungsablauf mit der japanischen Säge und machen Sie Test-Schnitte an Reststücken. Zeichnen Sie hierfür die Schnittlinie mit einem Bleistift vor. Das Werkstück wird auf einer festen Unterlage positioniert und schwingungsfrei eingespannt. Anfänger können zunächst auch mit einer Sägeführung bzw. Sägehilfe arbeiten.

So sägen Sie richtig

Achten Sie darauf, dass Sie die Säge nicht zu nahe am Sägeblatt festhalten, um Verletzungen vorzubeugen. Der erste Einschnitt im Holz erfolgt in einem flachen Winkel mit dem hinteren Bereich des Sägeblatts. Anschließend wird der Winkel zunehmen vergrößert und der vordere Teil des Sägeblatts genutzt. Das Sägen geht nun sehr schnell voran.

Führen Sie die japanische Zugsäge zentral und symmetrisch zu Ihrem Gesichtsfeld, sodass der Anriss im Blickpunkt beider Augen liegt. Ziehen Sie die Säge ruhig zu sich hin und üben sie keinen Druck auf das Holz aus (anders als bei europäischen Holzsägen). Umso weniger Druck, desto besser ist das Ergebnis. Das Sägeblatt steht nicht unter Spannung.

Reinigung der Säge

Nach dem Gebrauch wird das Sägeblatt idealerweise mit einem Tuch und etwas Öl gereinigt. Tragen Sie hierbei Handschuhe, damit sie sich nicht schneiden. Lagern Sie Ihre Japansäge an einem sauberen und trockenen Ort, der für Kinder unzugänglich ist.

Ein Schärfen des Sägeblatts ist aufgrund der impulsgehärteten Zahnung nicht möglich. Man benötigt eine spezielle Sägefeile und hat sehr viel Aufwand. Kaufen Sie lieber ein Ersatzblatt, sofern das alte Sägeblatt abgenommen und ausgetauscht werden kann. Praktisch sind auch Sets mit japanischer Säge + Ersatzsägeblatt.

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